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Büro, nein danke – wenn die Mitarbeitenden lieber im Homeoffice bleiben möchten

Nach Ende der Corona-Maßnahmen fordern viele Unternehmen die Rückkehr der Mitarbeitenden ins Büro. Einige sträuben sich jedoch. Wie motiviert man solche Mitarbeitenden?

Keine Lust auf das Büro?

In diesem Beitrag berichteten wir über das Auslaufen der Regelung zum Homeoffice. Mit dem Ende der Corona-Arbeitsschutzverordnung liegt es nun bei den Unternehmen, die Möglichkeit von Homeoffice ganz individuell zu klären. Viele Arbeitgebenden bieten noch immer hybride Arbeitsmodelle an, manche verzichten mittlerweile auch wieder ganz auf die Heimarbeit. Das Ende der Homeoffice-Regelung freut nicht alle. Im Gegenteil – der Betriebsrat der Allianz Re geht nach Informationen der FAZ nun gegen die Umsetzung der Anwesenheitspflicht im Büro sogar bis vor das Arbeitsgericht. In dem Streit geht es um die Umsetzung neuer Arbeitsmodelle, welche die verpflichtende Rückkehr ins Büro vorsehen. Mit einer einstweiligen Verfügung gegen Oliver Bäte, den Vorstandsvorsitzenden der Allianz, möchte der Betriebsrat gegen die Durchsetzung der Regelung vorgehen. In vielen Unternehmen beherrschen seit dem Ende der Corona-Schutzmaßnahmen Diskussionen zwischen Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden über den weiteren Verlauf der Homeoffice-Möglichkeit den Arbeitsalltag. Bis vor das Arbeitsgericht schaffen es dabei jedoch die wenigsten. 

Welche großen Unternehmen fordern die Rückkehr ins Büro?

Auch Apple holt sein Team konsequent zürück in das Büro. Dabei geht der Konzernchef Tim Cook nun sogar noch einen Schritt weiter und überwacht fortan mittels Zeitstempel die Anwesenheit der Mitarbeitenden, um ein Fernbleiben zu dokumentieren. Im vergangenen Jahr hatten sich einige Mitarbeitende gegen die Anwesenheitspflicht von drei Tagen im Büro gewehrt und sind nicht vor Ort erschienen. Neben Apple haben sich aber auch weitere Tech-Konzerne wie Meta, Microsoft und Amazon für ein Hybrid-Modell ausgesprochen und ordern ihre Mitarbeitenden für eine feste Anzahl an Tagen zurück in die Büros. 

Wenn Mitarbeitende keine Lust auf Büro haben

Dabei haben viele Arbeitnehmende die Heimarbeit während der Pandemie erst kennen, gleichzeitig aber auch schätzen gelernt. So ist die Vereinbarung von Freizeit und Beruf für einige aus dem Homeoffice heraus leichter zu managen. Stressiges Pendeln und verlorene Zeit durch Stau fallen bei der Heimarbeit ebenfalls weg. Andere Mitarbeitende berichteten auch über eine höhere Produktivität und Konzentration, ohne Ablenkungen durch Kolleg:innen. Doch genau das, der fehlende, regelmäßige Kontakt zu den anderen Mitarbeitenden nennen Unternehmen als den haupten Motivator für eine regelmäßige Rückkehr in das Büro. Gemeinsames Brainstormen, ein kreativer Austausch, zwanglose Treffen, situatives Lernen von und mit anderen,...Doch einigen Arbeitnehmenden scheint der digitale Kontakt zu der Belegschaft auszureichen. Die Vorteile, welche die Arbeit im Homeoffice mit sich bringt, überwiegen für sie klar. Vielmehr sträuben sie sich sogar gegen eine regelmäßige Anwesenheit im Büro. Wie soll man solchen Mitarbeitenden begegnen?

Wie lässt sich die Belegschaft motivieren?

Vertrauen. Wie so oft, ist gegenseitiges Vertrauen eine Lösungsmöglichkeit. Mitarbeitende sollten bei den hybriden Arbeitsmodellen selbst entscheiden dürfen, an welchen Tagen sie passend zu ihrem Alltag, im Büro anwesend sein möchten. Ausnahmen wie Messen, Workshops, interne Veranstaltungen, wichtige Projekte oder Meetings bestätigen natürlich die Regel und können Anwesenheitszeiten vorgeben. Doch die Freiheit, selbst Entscheidungen zu treffen und selbstbestimmt zu agieren sorgt bei vielen Angestellten für eine hohe Motivation und auch für eine größere Akzeptanz zeitweise vor Ort zu arbeiten. Stehen Unternehmen noch vor der genauen Ausgestaltung des finalen Arbeitsmodells, bietet es sich an, die Belegschaft mitentscheiden zu lassen. Welche Vorstellungen und Wünsche haben die Arbeitnehmenden und wie lassen sich diese mit denen der Geschäftsführung vereinen? Mitarbeitende fühlen sich so weniger allein gelassen und haben das Gefühl, durch ihre Vorgesetzten auch wirklich gehört und gesehen zu werden. Eine weiterhin erfolgreiche Work-Life-Balance sollte auch dann garantiert sein, wenn Arbeitnehmende wieder regelmäßig vor Ort im Büro arbeiten.

Ein großer Motivator und auch der Grund, den Arbeitgebende häufig für die Rückkehr ins Büro nennen, ist der Austausch und die direkte Zusammenarbeit mit Kolleg:innen.

Auch wenn vereinzelt Arbeitnehmende widersprechen mögen, so ist der Kontakt face-to-face nicht durch einen Bildschirm zu ersetzen. Ein ungeplanter Austausch führt oft zu kreativen Ideen, gemeinsames Brainstormen über ein Projekt zu innovativen Lösungsmöglichkeiten und das Gefühl, nicht isoliert zu arbeiten, bei vielen Arbeitnehmer:innen zu mehr Zufriedenheit. Ein gutes Betriebsklima und Teamzusammenhalt bilden hierfür das A und O. Wenn die Wünsche der Belegschaft nicht ignoriert werden und sich funktionale Kompromisse zwischen Mitarbeitenden und Geschäftsführung finden, lassen sich Arbeitnehmende sicher auch für die Rückkehr ins Büro motivieren – oder zumindest lässt sich eine Akzeptanz für die Arbeitstage vor Ort herstellen. 

Was bietet BOS, um Büros attraktiver zu machen?

Gerade wenn Mitarbeitende mit der Anwesenheitspflicht im Büro nicht so recht zufrieden sind, sollte man ihnen die Zeit der Anwesenheit so angenehm wie möglich gestalten. Hierzu zählt neben einer guten Stimmung im Team vor allem auch die Arbeitsumgebung. Diese hat eine unmittelbare Wirkung auf die Leistungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeitenden. So haben wohl die wenigsten Lust, in eine triste graue Bürolandschaft mit unendlich langen Schreibtischreihen zurückzukehren. Wie sieht es aber aus mit einer modernen, genau auf die Bedürfnisse der Belegschaft ausgerichteten Arbeitswelt, die nicht nur chic aussieht, sondern auch absolut funktional ist? Das klingt sicherlich schon besser.

Neben dem Design ist der Wohlfühlfaktor der Räume wichtig und eben auch, dass genügend Fläche für den wichtigen Austausch zur Verfügung steht.

Für eine gelungene Zusammenarbeit und Produktivität im Arbeitsalltag bietet sich die Aufteilung der Bürofläche in verschiedene Funktionsbereiche an. Die Inspiration durch andere Kolleg:innen findet sich unter anderem in Kreativräumen, an Treffpunkten oder auch in Workcafés. Konzentriertes Arbeiten bietet sich insbesondere an abgeschiedenen Arbeitsbereichen und in Rückzugsräumen an. Wir von BOS beraten Sie umfassend und begleiten Sie während Ihrer kompletten Transformation hin zu funktionalen Arbeitswelten. Dabei möchten wir eng mit Ihrer Belegschaft zusammenarbeiten und auf deren Wünsche eingehen. Damit Ihre Mitarbeitenden sich wieder auf das Büro freuen!

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