Office Declutter - Was gehört wirklich an den (Homeoffice-) Arbeitsplatz?

Am Arbeitsplatz sollten alle Hilfsmittel in erreichbarer Nähe sein. So lässt sich unnötiges Aufstehen und Herumsuchen vermeiden. Wie ein ordentlicher Schreibtisch aussieht und wie man den Arbeitsplatz am besten organisiert haben wir hier zusammengetragen.

Trends

Unordnung macht unproduktiv

Herumfliegende Stifte und Post-its, Kaffeebecher und Papierstapel. Unaufgeräumte Schreibtische stören nicht nur die Optik, sondern auch unsere Effizienz. Die Suche nach Arbeitsmaterialien und Dokumenten verschwendet oft wertvolle Arbeitszeit.

Von der Ordnung profitieren

Nicht nur, dass sich wichtige Unterlagen und Materialien schneller finden lassen und wichtige Dokumente nicht aus Versehen weggeworfen werden, vor allem auch die Konzentrationsfähigkeit bleibt erhalten, da die Arbeit nicht immer wieder unterbrochen werden muss. Wenn die Ablenkungsgefahr nicht so hoch ist, kann zügiger und effizienter gearbeitet werden.

Was gehört also wirklich auf den Schreibtisch und was sollte lieber in einer Schublade Platz finden? 

Grundsätzlich gilt: Auf den Schreibtisch gehört nur, was täglich benötigt wird. Dazu zählen Laptop/Monitor und Tastatur, Telefon, Stifte und ein Notizblock. 

Tipp: für Rechtshänder das Telefon links, den Notizblock rechts anordnen & für Linkshänder genau umgekehrt. So kann man sich beim Telefonieren ganz einfach Notizen machen.

 

Apropos Notizen

Unzählige Notizzettel und Post-its sind oft mitverantwortlich für die Unordnung. Wichtig ist, dass Schreibtisch und Bildschirm nicht unter einem Berg von Notizen verschwinden. Der Anblick der zahlreichen To Do’s und Erinnerungen kann schnell Stress auslösen. In diesem Fall kann ein Notizbuch Abhilfe schaffen. Dieses sollte stets in greifbarer Nähe sein. So lassen sich direkt wichtige Notizen eintragen, ohne, dass diese verloren gehen oder den Arbeitsplatz überhäufen. 

Tipp: das Notizbuch sollte regelmäßig durchgesehen und Termine und Aufgaben in den Kalender übertragen werden.

In einem Behälter auf dem Schreibtisch sollten im besten Fall (mindestens zwei) Kugelschreiber, ein Textmarker und ein Bleistift Platz finden. In der Schublade sollten folgende Dinge zu finden sein: 

  • Büroklammern
  • Tacker 
  • Locher
  • Schmierpapier, Druckerpapier
  • Terminkalender
  • Rechner
  • Tippex, Filzstifte, Folienstifte, Radiergummi, Bleistiftspitzer
  • Lineal, Schere, Klebestifte, Tesafilm
  • Hefter und Heftklammern, Folien,
  • Ordnungshalter: Ordner, Plastikhefter, Klarsichthüllen, Klebezettelchen (Post-it), 

Außerdem bietet sich eine Ablage für Unterlagen an. So können noch nicht bearbeitete Dokumente keinen Stress auslösen, zudem nehmen sie keine wertvolle Arbeitsfläche weg. Hier bietet sich jede Ordnung an, die für sich selbst am meisten Sinn macht. Unterlagen lassen sich beispielsweise in „Noch zu erledigen“, „In Bearbeitung“ und „Erledigt“ einteilen. Haben die Dokumente alle Arbeitsschritte durchlaufen, können sie in Ordnern abgeheftet werden. 

Tipp: in Zeiten von Digitalisierung lassen sich die jeweiligen Ordner auch online erstellen und auf dem Computer abspeichern. Indem die Unterlagen digital vorliegen, lässt sich eine große Menge Papier einsparen. 

Unschönen Kabelsalat vermeiden

Kabelsalat lässt sich durch eine ausreichende Zahl an Steckdosen rund um den Schreibtisch vermeiden. So wirkt der Arbeitsplatz gleich viel aufgeräumter.

In jedem Fall sollte auch ein Papierkorb unter jedem Schreibtisch zu finden sein.  So können nicht mehr benötigte Unterlagen und Abfälle direkt entsorgt werden. Dadurch sammelt sich erst gar keine Unordnung auf dem Schreibtisch an. 

Doppelte Wirkung von Pflanzen

Tischpflanzen haben gleich zwei Vorteile. Sie verschönern den Schreibtisch und steigern gleichzeitig die Luftqualität im Büro. Indirekt lässt sich dadurch somit auch die Produktivität der Mitarbeiter:innen erhöhen. Wie Pflanzen zu einem guten Büro-Klima beitragen, haben wir hier zusammengetragen.

Nicht zu viel Dekoration

Dekoelemente auf dem Schreibtisch sollten auf ein Minimum, reduziert werden. Nur so ist garantiert, dass weiterhin ausreichend Platz zum Arbeiten besteht. Natürlich darf der Arbeitsplatz persönlich gestaltet werden. Fotos oder Reisesouveniers können die Motivation und die Laune heben, sollten den Schreibtisch jedoch nicht überladen.  

Tipp: Schreibtisch nach Feierabend aufräumen.

Jetzt geht es ans Aufräumen: 

Räumen Sie zunächst alle Utensilien ab, um einen Überblick zu bekommen, was vorhanden ist. Nun einmal alles sauber wischen. Anschließend schauen Sie die Gegenstände durch. Dabei fragen Sie sich: 

Brauche ich diesen Gegenstand?

Wann habe ich den Gegenstand zuletzt genutzt?

Alle Gegenstände, die Sie benötigen und in den letzten zwei Wochen benutzt haben dürfen bleiben, die Gegenstände, bei denen Sie sich unsicher sind, räumen Sie in einen Karton und schauen, ob dieser nach einem Monat nochmal von Ihnen geöffnet wurde. Gegenstände, die nicht mehr gebraucht werden, werden sofort entsorgt. Das Gleiche gilt für Dokumente. Müssen Sie diese Unterlagen aufbewahren? Können sie abgeheftet oder digitalisiert werden? Nur Dokumente, die Sie aktuell wirklich benötigen, dürfen auf dem Schreibtisch bleiben.

Überfüllte Schreibtischschubladen können ebenfalls ein Hindernis darstellen. Sortieren Sie daher auch Ihre Schubladen komplett aus und wischen Sie einmal durch. Organizer helfen wichtige Utensilien und „Kleinkram“ sinnvoll zu ordnen.

Während der Arbeit sollte grundsätzlich nur das auf dem Tisch liegen, was gerade wirklich benötigt wird. Schon mit ein paar Tricks und Utensilien lässt sich eine gute Ordnung am Arbeitsplatz herstellen und dadurch auch die Produktivität und Konzentration erhalten. 

  • BOS Büro- und Objekteinrichtungen GmbH
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