Hybridbuilding by SCHWALBE - INSIDE

Jörg Hoffmann hat das Projekt Hybridbuilding von Anfang an begleitet. In diesem Beitrag spricht er über die Zusammenarbeit mit SCHWALBE, Herausforderungen bei der Verwirklichung eines so beeindruckenden und komplexen Projektes sowie seinen Lieblingsplatz im neuen Gebäude.

Trends

Was unterscheidet das Projekt „Hybridbuilding“ von der bisherigen Zusammenarbeit mit SCHWALBE? 

Die Komplexität des Projektes mit all seinen Facetten. Hier standen nicht Produkt und Planung im Vordergrund, sondern der gemeinsame Weg zur neuen und modernen Arbeitswelt.

 

Was macht das Hybridbuilding so besonders? 

Alle Bereiche haben ihr Flair sowie ihren Charme und spiegeln in eindrucksvoller Art und Weise die Unternehmenskultur von SCHWALBE wider. Vom Entree über die Arbeitswelt, die Bereiche Technik und Labor, die begrünten Atrien bis hin zum „Dachgarten“ mit Yogafläche ist an alles gedacht.

 

Ist das Hybridbuilding von SCHWALBE ein Paradebeispiel für zukünftige Arbeitswelten, an denen sich auch andere Unternehmen orientieren können?

Ich denke ja. Denn SCHWALBE kommt von seiner Büroraumstruktur „Einzel- und Doppelbüro“ hin zur offenen Arbeitsraumgestaltung, ohne teilweise persönlich zugewiesenen Arbeitsplätzen. Dies zeigt, wie dynamisch und hipp das Unternehmen SCHWALBE ist.

 

Wie ließ sich das Thema Cradle to Cradle in die Planung eines Gebäudes mit einbeziehen, Beispiele? 

Vor allem in der Auswahl von Produkten und deren Materialität wurde das Thema Cradle to Cradle berücksichtigt. Hier gibt es mittlerweile wirklich tolle Möglichkeiten.

Inwiefern spielt Nachhaltigkeit bei BOS eine Rolle? Wie wichtig ist das Thema bei der Planung und Umsetzung von Projekten und inwiefern wird es in den eigenen Arbeitswelten gelebt?

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein hat bei BOS einen sehr hohen Unternehmenswert. Wir arbeiten ausschließlich mit sicheren und qualitativ hochwertigen Produkten, welche unsere Partnerunternehmen viele Jahre begleiten können. Eine Ausrichtung hin zu nachhaltigen Materialien und Rohstoffen bei der Arbeitsplatzgestaltung unterstützen wir absolut. Gerade auch durch die aktuelle Situation CORONA, ist die Planung und Gestaltung vonArbeitswelten eine planerische und beratungsintensive Aufgabenstellung. 

 

Wird C2C in Zukunft eine größere Rolle im Hinblick auf die Planung und Realisierung von Gebäuden und Räumlichkeiten im Allgemeinen spielen? 

Cradle to Cradle (C2C) stellt ja eine Zertifizierung im Thema Nachhaltigkeit für Unternehmen dar und unterstützt den Nachhaltigkeitsgedanken der Unternehmen daher enorm. 

 

Wo lagen Schwierigkeiten bei der Planung und Konzeption eines so komplexen Projektes wie dem bei SCHWALBE?

Ich sehe hier vielmehr eine Herausforderung. Zu Beginn war die Aufgabenstellung, die neue Arbeitswelt wie bisher in seiner vorhandenen Raumstruktur zu realisieren, allerdings mit wesentlich mehr Transparenz durch Glastrennwände. Das wäre jedoch in unserem BOS-Dienstleistungssatelliten gesprochen, der dritte vor dem ersten Schritt. Wir konnten den Kunden davon überzeugen, das Projekt mit einem Impulsvortrag und Kick-Off-Workshops sowie Referenzbesuchen zu starten, um dann in die Projekttiefe zu gehen.

Durch welche Mittel und Maßnahmen wurde die SCHWALBE DNA mit in das Gebäude integriert?

Durch inspirierende Kreativworkshops bei BOS und Schwalbe wurden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von der ersten Stunde an mit „auf Tour“ genommen. Die Geschäftsleitung war immer mit im Sattel. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem SCHWALBE Team, erhielt das Gebäude wie automatisch Persönlichkeit.

 

Was ist die größte Stärke des Hybridbuildings? Was macht es vielleicht auch für potenzielle Mitarbeiter*innen so attraktiv?

Definitiv die Vielfältigkeit und Diversität der Arbeitsmöglichkeiten. Ein Arbeitsplatz ist nicht bloß die Definition aus Tisch und Stuhl. Arbeiten kann und DARF überall stattfinden.

 

Worauf freust Du Dich bei dem Hybridbuilding am meisten?

Natürlich auf die Umsetzung! Von der Visualisierung zur Realisierung.Wenn dann die Mitarbeiter*innen mit einem zufriedenen Lächeln von ihrem neuen Arbeitsplatz und dessen Umfeld erzählen, dann haben wir im Team BOS und Schwalbe, denke ich, alles richtig gemacht.

Was hast Du aus dem Projekt gelernt? 

Jede Menge. In diesem Projekt hat sich gezeigt, dass in BOS Worten gesprochen, der BOS-Satellit ein super Vertriebstool ist, um dem Kunden verständlich aufzeigen zu können, wie der Weg zur modernen Arbeitswelt aussehen kann und wie BOS dabei beraten und ganzheitlich unterstützen kann.

 

Entstehen bei neuen Projekten gleichzeitig/automatisch Ideen für eine (stetige) Optimierung der eigenen Arbeitswelten für BOS Mitarbeiter*innen? 

Auf jeden Fall! Das kann ich so unterschreiben, denn jedes Unternehmen, wie auch SCHWALBE, hat diese Erfahrungen bisher noch nicht gemacht. Wir werden im Nachgang eine Umfrage bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen starten, um zu sehen, ob die Erwartungen, Wünsche und Anforderungen umgesetzt beziehungsweise erfüllt wurden. Wir nennen das die Betriebsphase und hier im Besonderen: Projektnachbearbeitung. Funktionieren die Räume und so weiter.. Natürlich nehmen wir hieraus auch für unsere eigenen Arbeitswelten bei BOS einiges mit. 

 

Wenn Du Dir einen Lieblingsort im neuen Hybridbuilding aussuchen würdest, wo wäre dieser? 

Die Library. Hier ist die Verbindung zwischen Neubau und Bestandsgebäude. Ein besonderer Platz.

Ein großes Danke an Jörg Hoffmann. Wir sind gespannt auf die Fertigstellung dieses beeindruckenden Projektes!

Titelbild ©archiproba 

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