Gesund essen in der Kantine?

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Essen in der Kantine muss nicht immer aus Schnitzel und Pommes oder Currywurst bestehen. Tut es jedoch leider immer noch häufig. Wie sich die Mittagspause gesünder gestalten lässt und auf welche kleinen Dinge man bereits achten kann, verrät uns Ernährungsberaterin Kirsten Löw

Wir kennen das klassische Kantinenessen wohl meist so: drei Gerichte stehen zur Auswahl und viele Kantinen bieten zudem noch ein Salatbuffet an.

Hier ist allerdings schon der erste Knackpunkt meint Kirsten Löw. Zu dem vermeintlich gesunden Salat werden in der Regel sehr fetthaltige Soßen serviert, wie zum Beispiel die klassische Joghurtsoße. Hier lohnt es sich nach Alternativen wie unter anderem Essig und Öl zu fragen, dadurch lassen sich nämlich richtig Kalorien einsparen. Wer mag, kann auch ein selbstgemachtes Dressing mitnehmen. So ist man ganz sicher, was drin ist. 

Eine gute Möglichkeit, um Kantinenessen gesünder zu gestalten ist, darauf zu schauen, wie fettreich die Speisen sind. Im Idealfall könnte man versuchen, die einzelnen Menüs untereinander zu mischen. Zum Beispiel die Frikadelle von Gericht A mit dem Tofu von Gericht B tauschen, die Kartoffeln von Gericht A beibehalten und die Beilage von Gericht C hinzuwählen und so weiter. So hat man die Chance mitzubestimmen und gleichzeitig ein Auge auf die einzelnen Inhalts- und Nährstoffe zu werfen. 

Das Gleiche gilt auch für die Größe der Portionen.

Lassen Sie sich nicht einfach von allem etwas geben, sondern achten Sie darauf, dass Sie die Zusammenstellung der Portionsgrößen mitbestimmen. Einerseits dient das dem Genuss (wenn Sie beispielsweise extra Soße bestellen), andererseits besteht so aber auch die Möglichkeit mehr von den Gemüsebeilagen und dafür weniger Kohlenhydrate zu bestellen.

Tipp: Beilagen bewusst auswählen. Wählen Sie statt Kroketten oder Pommes beispielsweise Kartoffeln in ihrer Reinform. So können sie zusätzliche Kalorien durch Fette oder auch leere Kohlenhydrate vermeiden.

Wichtig ist es auch auf den Körper zu achten. Spüren Sie mal in sich hinein und finden heraus wann Sie wirklich satt sind und ab welchem Punkt Sie einfach weiter essen, weil es vielleicht so gut schmeckt oder Sie Ihre Mittagspause noch etwas hinauszögern wollen. Versuchen Sie Ihre Mahlzeit wirklich an dem Punkt zu beenden, an welchem Ihr Sättigungsgefühl einsetzt. 

 

Auf den Speiseplan hat die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber meist keinen direkten Einfluss, dennoch kann bei der Auswahl des Caterers einiges beachtet werden. Punkte, die wichtig sind, sind unter anderem die Konzentration auf regionale, saisonale und im besten Fall biologisch angebaute Produkte. Auch der Umgang mit der Verwertung von Speiseresten kann ein Auswahlkriterium für einen Caterer darstellen.

Wichtig ist es Kirsten Löw jedoch noch, zu erwähnen, dass die hier dargestellten Tipps und Empfehlungen kein Müssen, sondern ein Dürfen darstellen. Der Genuss am Essen darf nie verloren gehen! 

Kirsten Löw ist Ernährungsberaterin bei Geniesserglück in Freudenberg. Besonders wichtig ist es ihr, gesundes Essen mit Genuss zu verbinden. Dabei geht sie stets individuell, nachhaltig und langfristig vor.

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